Sonnabend, November 18, 2017
 

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LITAUEN (Lietuva) ist der größte und südlichste baltische Staat und war die erste Republik, die sich von der Sowjetunion trennte und damit die Nachbarstaaten ermunterte, das Gleiche zu tun.

Das Staatsgebiet umfasst 65.200 qkm, hier leben 3,7 Mio. Menschen. Die Landessprache ist Litauisch. Die vorwiegende Religion ist Römisch-Katholisch. Als Währung gelten Litas und Centas.

 

OSTSEEKÜSTE

Litauen grenzt im Norden an Lettland, im Osten und Südosten an Weißrussland, im Westen an Polen und Kaliningrader (Königsberger) Gebiet der Russischen Föderation. Die an Litauen gehörende Ostseeküste ist nur 99 km lang, doch sie ist weit bekannt dank ihren kilometerlangen Stränden aus reinem weißem Sand und der unikalen Kurischen Nehrung, dem schmalen Landstreifen mit riesigen Sanddünen, stillwachsenden Kiefernwäldern und populären Ferienorten, gelegen zwischen dem Kurischen Haff und der Ostsee. Laut dem Geografischen Institut Frankreichs liegt Litauen gerade im Zentrum Europas.
Bernstein, der oft als Sonnenstein Litauens bezeichnet wird, sind eigentlich vor Millionen Jahren erstarrte Stücke von Fichtenharz. Bis zum heutigen Tag spülen die Ostseewellen Bernstein an den Strand, und nach der alten romantischen Tradition streifen die Leute den Meeresstrand entlang und suchen nach Bernsteinstücken.  

     

SPRACHE

Die litauische Sprache ist mit der ältesten Sprache der Welt, dem Sanskrit, Religions- und Literatursprache Indiens, verwandt. Die einzige bestehende verwandte Sprache ist Lettisch. Beide Sprachen gehören zur baltischen Sprachfamilie, doch Litauisch hat mehr archaische Sprachformen bewahrt und ist deshalb für Sprachforscher von sehr großer Bedeutung.

RELIGION UND BRÄUCHE

Litauen war das letzte Land in Europa, das sich taufen ließ (1387). Ungeachtet der großen heutigen Bedeutung der Religion sind heidnische Bräuche und Feste in Litauen bis heute lebendig und auch im Jugendkreis sehr beliebt. So wird die alte heidnische Feier "Rasos" jedes Jahr am 24. Juni gefeiert und kennzeichnet die kürzeste Nacht des Jahres. Man sagt, dass in dieser Nacht die Zauberblüte des Farnkrautes aufblüht, und wer sie findet, bleibt auf ewig glücklich und versteht die Sprache der Tiere. Am 1. November feiern Litauer das Allerheiligen, indem sie sich an die geliebten Toten erinnern und zu deren Ehre auf ihren Begräbnisstätten Kerzen anzünden. Die christlichen Feste, wie Weihnachten, Ostern sind in Litauen mit heidnischen Bräuchen verflochten und prägen die einzigartige Kultur.  Am Weihnachtsabend, der alten Feier der Wintersonnenwende, werden nach der alten Tradition auf dem Familientisch 12 Gerichte serviert, die 12 Monate symbolisieren.Das litauische Volk hat alte heidnische Motive mit dem christlichen Symbol, dem Kreuz  verbunden. Sie können auf dem Lande zahlreiche von einheimischen Handwerkern angefertigte Holzkreuze oder Kruzifixe mit stilisierten heidnischen Symbolen - Sonne, Mond, Blumen oder Pflanzen - sehen.

      

SÄNGERFEST

Das erste Sängerfest in Litauen fand 1924 statt. Seit 2003 gilt das Sängerfest Litauens als UNESCO-Weltkulturerbe und wird jedes 4. Jahr im Juli durchgeführt. Die größte Rolle spielen hier Volkmusik und Volktänze. Über 40.000 Teilnehmer sammeln sich in Vilnius, um den Zuschauern das Musikwunder zu schenken und das Einheitsgefühl zu schaffen. Die heutigen Sängerfeste bestehen aus drei Teilen: dem Tag der Tänze, dem Abend der ethnographischen und folkloristischen Ensembles und als Höhepunkt der Veranstaltung, dem Tag der Lieder.  

     

NATUR

Die litauische Landschaft ist meistens flach mit bis 300 m hohen Hügeln. Etwa 28 % des Landes sind mit Wäldern bedeckt, von denen 40 % Fichtenwälder sind. Es gibt hier in Hülle und Fülle Waldbeeren und Pilze, deren Sammeln von der Bevölkerung sehr beliebt ist. Hier gibt es auch 3000 Seen, vorwiegend im östlichen Teil des Landes „Aukstaitija" (Hochland) und im südlichen Teil „Dzukija". In den 4 Naturreservaten Litauens kann man etwa 300 Vogelarten finden. Weißstörche, die populärsten Vögel, kehren jeden Frühling aus Ägypten zurück, wo sie den Winter verbringen, in ihre Neste in Litauen. Die besten Landschaften Litauens kann man in seinen 5 Nationalparks in verschiedenen Teilen Litauens kennenlernen. Sie haben unterschiedliche Landschaft, Anzahl von Seen und Hügeln, Art der Holzbauten.

     

GESCHICHTE

Die ersten Leute besiedelten das Territorium des heutigen Litauens 12.000 Jahre zurück. 4.000 Jahre zurück kamen hierher indogermanische Stämme, die wussten, wie man Nutzpflanzen und Tiere züchten muss. Alle diese Stämme haben sich assimiliert und einen Volksstamm gebildet, der später als Balten bekannt wurde. Sie knüpften Handelsbeziehungen zu dem Römischen Reich an, und vom See gewonnener Bernstein war in jenen Zeiten sehr wichtig. Als ganz Europa christlich wurde, blieben die Balten heidnisch.
Obwohl Litauen oft im Zusammenhang mit Lettland und Estland erwähnt wird, steht das Land mit seiner ganz anderen Geschichte im Gegensatz zu seinen nördlichen Nachbarn. Während diese unter fortgesetzter Fremdherrschaft standen, bewies sich Litauen im frühen 13. Jh. als ein machtvoller, unabhängiger Staat. 1240 vereinte der litauische König Mindaugas einzelne Fürstentümer zu einem Staat, der ungeachtet 200 Jahre dauernder hartnäckiger Kämpfe gegen den Deutschen Orden nie besiegt wurde. Im Gegenteil, hat das litauische Heer zusammen mit den polnischen Truppen 1410 den mächtigen Kreuzritterorden in der berühmten Schlacht bei Grunwald (Tannenberg) besiegt. Im 15. Jh. war das Großfürstentum Litauen eines der größten in Europa. Seine Grenzen reichten von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Im 14. Jh., als der litauische Großfürst Jogaila die polnische Prinzessin Jadvyga geheiratet hat und zum König von Polen ernannt wurde, entstanden Kontakte zu Polen, die immer enger wurden. Seit 1387 bekennt sich Litauen zur Römisch-Katholischen Kirche. 1569 wurde nach der Lubliner Union die polnisch-litauische Adelsrepublik (auch Polen-Litauen oder Rzeczpospolita genannt), gegründet, die bis zum Ende des 18. Jh. existierte, bis drei stärkere Staaten - Russland, Österreich und Preußen - diese unter sich teilten. Der größte Teil Litauens ging an das Russische Zarenreich  über und blieb dort bis zum I. Weltkrieg. Nach dem Krieg hatten die drei Baltischen Staaten, Litauen, Estland und Lettland, die gleiche Geschichte: beinahe 20-jährige Unabhängigkeit (1918 - 1940), danach Inkorporierung in die UdSSR bis zum Jahr 1990, als die Unabhängigkeit der drei Staaten wiederhergestellt wurde.

STÄDTE

Die größten Städte Litauens sind: die Hauptstadt Vilnius, Kaunas, der Seehafen Klaipeda, Panevezys, Siauliai.
In der Hauptstadt VILNIUS leben über 580.000 Einwohner. Hier hat sich der multikulturelle Einfluss aus dem 15. bis zum 18. Jh. erhalten und die vorwiegend zentraleuropäisch geprägte Architektur steht in schönem Kontrast zu den skandinavischen und deutschen Einflüssen, welche die anderen beiden baltischen Hauptstädte, Riga and Tallinn, aufweisen. Das Stadtbild von Vilnius ist von gotischen und barocken Türmen, Kuppeln und Kreuzen geprägt. Die ausgezeichnet erhaltene Altstadt von Vilnius steht in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Vilnius verfügt über die größte Anzahl von barocken Bauten außerhalb der Stadt Rom. Das Stadtzentrum schmücken heute auch Hochhäuser, die der Stadt ein modernes Bild verleihen, das an Rhythmus und Lebensstil des 21. Jh. angepaßt ist.
Entdecken Sie die traditionsreiche Atmosphäre von KAUNAS, während der polnischen Besetzung von Vilnius zwischen den beiden Weltkriegen provisorische Hauptstadt des Landes. Sie sollten einen Besuch der aus rotem Backstein im frühen 15. Jh. im gotischen Stil erbauten Burg in TRAKAI nicht versäumen, die nur 28 km von Vilnius entfernt ist. Trakai ist die bekannteste und beeindruckendste Kleinstadt Litauens und verfügt neben einer glanzvollen Geschichte über eine wunderschöne Landschaft mit fünf Seen ringsum.

    

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