Freitag, September 22, 2017
 

Lithuanian Holidays

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LITAUEN  

 

 

VILNIUS

Stadtbesichtigung in Vilnius ist die beste Möglichkeit, die wechselvolle Geschichte der Hauptstadt Litauens nur in 3 Stunden kennenzulernen. Beim Rundgang durch die romantischen alten Straßen und Gassen werden Sie in die Atmosphere des 16.-19. Jh. versinken. Sie besichtigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt: die St. Stanislaus Kathedrale auf dem Kathedralenplatz, den Gediminas-Turm auf dem Burgberg, das Meisterstück der litauischen Gotik die Annenkirche aus dem 16. Jh., das Ensemble der alten Universitätsgebäude mit seinen zwölf Innenhöfen und der Johanneskirche, das Tor der Morgenröte mit dem wundertätigen Muttergottesbild in der Kapelle über dem Torbogen.

 

 

TRAKAI

Genießen Sie einen angenehmen 4-stündigen Ausflug nach 28 km von Vilnius entferntes Trakai, die Hauptstadt des Großfürstentums Litauen im Mittelalter. Trakai ist durch die gotische Inselburg aus rotem Backstein berühmt, die im 15. Jh. als mächtige Festung - Schutz gegenüber den deutschen Kreuzrittern - gebaut wurde und später als Residenz der litauischen Großfürsten gedient hat. Die sich mitten im Galve-See erhebende Inselburg beherbergt heute ein sehenswertes Museum, das von der glanzvollen schon zu den Zeiten des Großfürsten Vytautas ruhmreichen Geschichte Litauens berichtet, als der litauische Staat sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckt hat. Genießen Sie die gemütliche Kleinstadt Trakai auf der 2 km langen Halbinsel mit attraktiven alten Holzhäusern, meistens von Karäern - den Nachkommen der aus der Krim hergebrachten Leibgarde des Großfürsten Vytautas - gebaut.

 

 

FREILICHTMUSEUM IN RUMSISKES

An der Autobahn Vilnius-Kaunas (30 km vor Kaunas) auf dem ausgedehnten 180 ha großen Gelände ist das beeindruckende Litauische Ethnographische Freilichtmuseum gelegen. Wie ganz Litauen ist es in vier ethnographische Zonen geteilt. In jeder dieser Zonen sind für das jeweilige Gebiet charakteristische Gehöfte aufgebaut, die samt den Arbeits- und Haushaltsgeräten aus dem Alltagsleben besichtigt werden können. Die Ausstellung umfasst die Zeitspanne vom 18. bis zum 20. Jh. 

 

KAUNAS

Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes und die provisorische Hauptstadt Litauens in den Jahren 1919-1940,  als Vilnius von Polen besetzt war, ist 100 km von Vilnius entfernt. Kaunas lockt mit seiner malerischen Altstadt am Zusammenfluss von dem Nemunas und der Neris, ausgedehnten Fußgängerzonen, einer Fülle von kulturellen Angeboten und einer Reihe wirklich sehenswerten Bauwerken an. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen u.a. die Kaunasser Burg  und die St. Georg-Kirche, der malerische Rathausplatz mit dem graziösem weißem Rathaus, von den Stadtbewohnern „weißer Schwan" genannt, die Kathedrale - das größte gotische Bauwerk Litauens, die wuchtige Erzengel-Michael-Kirche und vieles andere mehr. Die Neustadt von Kaunas, das jetzige Stadtzentrum, ist durch seine Hauptstraße - Freiheitsallee - bekannt. Die von Stadtbewohnern besonders beliebte Freiheitsallee endet mit dem Freiheitsdenkmal auf dem Platz der Einheit zu Ehren der im Kampf für die Unabhängigkeit des Landes gefallenen Litauer.

 

 

OPTIONALE BESICHTIGUNGEN IN KAUNAS

Sehenswert ist das Ciurlionis-Kunstmuseum, wo Gemälde und Zeichnungen des berühmtesten litauischen Malers und Komponisten Mikalojus Konstantinas Ciurlionis zu sehen sind. Im Musikzimmer kann man seine Musikstücke anhören, die der Künstler in seine Gemälde umgesetzt hat.

Das Teufelsmuseum, das erste Museum solcher Art in der Welt, fasziniert die Besucher durch die einzigartige reichhaltige Sammlung von Teufelsfiguren, die vom Maler Zmuidzinavicius angelegt war. Der Künstler hat im Laufe seines Lebens einige Hunderte davon zusammemgetragen. In der litauischen Folklore ist der Teufel eine populäre Spottfigur. Die Sammlung nimmt durch die zugesandten Geschenke aus der ganzen Welt ständig zu.

Das einige Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Museum im Neunten Fort ist am Stadtrand von Kaunas gelegen. Das Neunte Fort wurde am Ende des 19. Jh. als ein Teil des Festungsringes von Kaunas gebaut.  1940-1941 war hier ein NKWD-Gefängnis, aus dem politische Häftlinge in die sowjetischen Lager geschickt wurden. Während der Nazi-Okkupation wurde das Fort zum Massenvernichtungsort, wo 80 Tausend Menschen, meistens Juden, ermordet wurden. Die Exponate des Museums zeugen vom während der Sowjet- und der Naziokkupation verübten Genozid und Holocaust.

 

 

DRUSKININKAI

Etwa 130 km von Vilnius und Kaunas entfernt, in der Nähe der polnischen und der weißrussischen Staatsgrenze befindet sich Druskininkai - die südlichste Stadt Litauens, der älteste und größte Kurort im Lande. Der auf dem malerischen Nemunas-Ufer gelegene Kurort ist von Kiefernwäldern mit zahlreichen Wacholdern umgeben, die ihre Frische und Duft verbreiten. Der Name der Stadt stammt vom Wort "Salz" (litauisch „druska") wegen sieben mineralsalzhaltiger Quellen, die für Behandlung der Herzkrankheiten, Erkrankungen des Blutkreislaufsystems, Verdauungssystems, Nervensystems und anderer Beschwerden angewandt werden. Die Geschichte des Kurortes reicht in das 19. Jh. zurück, als heilende Eigenschaften des örtlichen  Mineralwassers und Heilschlamms durch Untersuchungen bestätigt wurden. Heutzutage werden das Mineralwasser und der Heilschlamm, die seit Jahrhunderten Aushängeschilder des Kurorts sind, mit modernen Technologien kombiniert. Moderne Hotels und SPA-Zentren mit Mineralwasser-Schwimmbecken, verschiedenartigen Massagen und Heilbädern ziehen Tausende Besucher aus der ganzen Welt nach Druskininkai an. Der örtliche Aquapark ist ein wahres Urlauberparadies.

In Druskininkai verlief die Kindheit des bedeutendsten litauischen Malers und Komponisten Ciurlionis. In seinem Elternhaus befindet sich heute Mikalojus-Konstantinas-Ciurlionis-Gedenkstätte.

Im Stadtzentrum, gegenüber dem neueröffneten Best Western Hotel Central (restauriertes erstes  Hotel in Druskininkai, das 1901 von der Familie Lipchitz eröffnetet wurde) steht das reichgeschnitzte gelbe Haus, das früher der Familie Lipchitz gehört hat. Heute befindet sich in diesem Haus die Jacques-Lipchitz-Gedenkstätte, Zweigstelle des Staatlichen Jüdischen Gaon-von-Vilnius-Museums. Jacques Lipchitz, gebürtig in Druskininkai, ist nach seiner Emigration (1909 nach Frankreich und 1941 nach den USA) zu einem weltberühmten Bildhauer geworden.

Vor der Einfahrt nach Druskininkai sieht man ein originelles Gebäude im Wald, das auf einem Eichbaumstumpf ruht - das Waldmuseum „Waldecho". Das Museum ist im Inneren voll von Pflanzen, Tieren, Vögeln, außen führen die Pfade an verschiedenen Holzskulpturen nach der litauischen Mythologie vorbei.

 

 

GRUTAS-PARK 

Nicht weit vom weitbekannten Kurort Druskininkai befindet sich der weitbekannte  „Grutas-Park". Dieses „Stalinworld" ist eine einzigartige Erlebniswelt im modernen Litauen. Das Freilichtmuseum zeigt kolossale Stein- und Bronzestatuen ehemaliger sowjetischer Herrscher, die in ganz Litauen gesammelt wurden. Das in einem dichten Wald liegende Museum wurde von einem wohlhabenden, in der Gegend lebenden Mäzen gegründet, der „König der Pilze" genannt wird, weil er seinen Reichtum der Pilzzucht verdankt und davon nahezu 1 Mio. Litas in den Bau des Skulpturenparks investierte. Während des Spaziergangs im Gelände werden Sie von der während der Sowjetzeit verbreiteten Musik unterhalten. Dieses besondere Erlebnis wäre nicht stilecht, wenn Sie nicht ein Glas Wodka, mit Hering und Zwiebeln serviert, probieren würden. Dies ist übrigens gleichzeitig ein passender Aperitif vor dem Mittagessen, das Ihnen im „Grutas-Park Café" serviert wird. Sie begegnen einer Geschichtsepoche, die nicht so lange her zu Ende ging.

 

KLAIPEDA

Klaipeda, die drittgrößte Stadt und der einzige Seehafen des Landes, ist 300 km von Vilnius und 200 km von Kaunas entfernt. Die reiche Geschichte der Stadt beginnt mit einem Fischerdorf der alten Balten, das später vom Livländischen Orden erobert wurde. 1252 wurde hier eine Burg errichtet, die später als Memelburg bekannt wurde.

Die Stadttour in Klaipeda umfasst die Altstdat mit interessanten typisch deutschen Fachwerkhäusern - ehemalige Lagerhäuser, Kontore und Werkstätten, das Burggelände, den Theaterplatz mit dem Simon-Dach-Brunnen, aufgestellt zu Ehren des aus Memel stammenden deutschen Dichters Simon Dach, dessen berühmtestes Werk das Lied „Ännchen von Tharau" allseits bekannt ist. Die Bronzenfigur von Ännchen, Wahrzeichen der Stadt, krönt den Brunnen..


ZUSÄTZLICHE BESICHTIGUNGEN UND AUSFLÜGE IN KLAIPEDA

Das Uhrenmuseum macht den Besucher auch mit der geschichtlichen Entwicklung der Geräte für Zeitmessung bekannt. Hier kann man Knoten- und Holzkalender, Sonnen-, Wasser-, Feuer- und Sanduhren, mechanische Uhren und andere Geräte besichtigen.
Das Meeresmuseum und Aquarium an der Nordspitze der Kurischen Nehrung ist in der Festung Kopgalis (Süderspitze) untergebracht. In offenen Schwimmbecken leben Robben, Pinguine und Seelöwen, in Aquarien kann man Ostsee- und Tropenfische besichtigen. Das Delphinarium bietet in seinem Zuschauerraum Vorführungen von Delphinen und kalifornischen Seelöwen an.



KURISCHE NEHRUNG- NERINGA

Nach einer kurzen Fährüberfahrt über das Kurische Haff erreichen Sie die Kurische Nehrung, den 98 km langen Sandstreifen zwischen den Wassern des Kurischen Haffs und der Ostsee mit der Breite von 400 m bis einigen Kilometer, ein herrlicher Erholungsort überfüllt von Fichtenduft, Wasser und Ozon. „Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll" - so schrieb Wilhelm von Humboldt begeistert während seiner Reise.

Diese romantische Landschaft wurde durch den von Wellen angespühlten Sand gebildet. Heute gibt es hier einige Ferienorte, solche wie Juodkrante (Schwarzort) mit dem weit berühmten  Hexenberg mit eindrucksvollen Holzfiguren nach litauischen Märchen- und Sagenmotiven mitten im Fichtenwald und wunderschönes Nida (Nidden), das Hauptreiseziel, berühmt durch seine mejestätischen 50-60 m hohen Sanddünen, die "litauische Sahara".

 

PALANGA

Der weitbekannte litauische Ostseebadeort, nur 25 km von Klaipeda entfernt, ist durch seinen kilometerlangen von Dünen umrahmten Strand aus feinstem weißen Sand und duftende Fichtenwälder berühmt. Hier finden Sie eine der schönsten vom französischen Architekten André entworfenen Parkanlagen, die mehr als 150 verschiedne Baum- und Straucharten besitzt. Im Zentrum der Parkanlage steht der neoklassizistische Palast der adeligen Familie Tyszkiewicz aus dem 19. Jh., heute das Bernsteinmuseum, das von der langjährigen Geschichte des "litauischen Goldes", des Bernsteins berichtet. Die Sammlung verfügt auch über große vor Millionen Jahren entstandene Bernsteinstücke, einige mit Insektenfossilien.

 

 

 

BERG DER KREUZE

Der Berg der Kreuze bei Siauliai ist ein historisches und architektonisches Denkmal, nicht nur eine der TOP Sehenswürdigkeiten in Litauen, sondern weltweit. Der Berg der Kreuze zieht die Menschen, alle Gläubigen mit seiner Ruhe, Geistigkeit, der authentischen und sakralen Wesenheit an. Ein lang gezogener, sattelförmiger Grabhügel breitet sich auf einem Flachland aus und ist von den Tälern des Flusses Kulpė und seinen namenlosen Nebenflüssen eingeschlossen. Am Anfang des 20. Jh. war der Berg der Kreuze schon weit bekannt, hier fanden zahlreiche Gottesdienste und Kirchweihfeste statt. Seit 1988 ist der Berg der Kreuze nicht nur wieder Eigentum von Litauen, sondern auch der ganzen Welt. Nun wurden auf dem Berg der Kreuze bereits über einhundert tausend verschiedenste Kruzifixe, Gebetstöcke und Betsäulen, Skulpturen der Heiligen sowie Bilder mit den auf ihnen aufgehängten Rosenkränzen gezählt.
Im September 1993 besuchte den Berg der Kreuze bei Siauliai auch Papst Johannes Paul II.

 

 

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